Connie hat ihre Lebensqualität zurückgewonnen

Gepostet von Mareike Lemme, 02.06.2020 10:05:03

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Es gibt Lösungen für fast alles, aber selten funktioniert ein und dieselbe Lösung für alle. Wir sind alle unterschiedlich mit unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnissen, daher ist es manchmal notwendig, ein wenig weiter nach einer Lösung zu suchen, die genau für den Einzelnen geeignet ist.

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Connie gehört zu denjenigen, die nach einer Tumoroperation am Rücken schwere Darmprobleme entwickelt haben. Aber am Ende hat sie eine Methode gefunden, die ihr die Lebensqualität wieder zurückgegeben hat. Connie ist 66 Jahre alt, verheiratet und lebt mit ihrer Familie in einer kleinen dänischen Gemeinde. Ihr Leben war immer voller körperlicher Aktivität und sie hatte ein erfüllendes soziales Leben. Sie hat einen großen Bekanntenkreis und lädt oft Familie und Freunde zum Abendessen ein.

Alle diese Aktivitäten waren für sie im Herbst 2015 nicht mehr möglich. Bei Connie wurde ein gutartiger Tumor im Rücken diagnostiziert, der Druck auf die Nervenbahnen und das Gewebe ausübte. Sie wurde operiert, um den Tumor zu entfernen.

Achtmal am Tag zur Toilette

Nach der Operation hatte Connie keine Kontrolle mehr über ihre Blase und den Darm. Obwohl sie darauf vorbereitet worden war, war es ein großer Schock für sie, wie sicherlich für jeden von uns wäre.

Connie meint dazu: "Es macht keinen Spaß, einen völligen Kontrollverlust zu erleben."

In der Zeit nach der Operation wurde Connie für drei Monate in das Rückenmarkzentrum in Hornbæk eingeliefert. Die Verringerung der Peristaltik führte dazu, dass sie mehrmals am Tag die Toilette aufsuchen musste - bis zu acht Mal pro Tag - jedoch ohne vollständige Entleerung des Darms. Connie konnte nur kleine "Klumpen" oder "Würmer" ausscheiden, obwohl sie Medikamente zur Aufrechterhaltung des Stuhlgangs eingenommen hatte.

Der erste Versuch TAI zu verwenden

Connie lernte die transanale Irrigation (TAI) durchzuführen. Eine medikamentenfreie Therapie, bei der mit Hilfe eines Katheters Wasser in den Darm eingeführt wird, um ihn zu entleeren. Der Katheter verfügt über einen Ballon, der aufgeblasen wird, um den Katheter im Darm zu halten. Dieser platzte oft und beeinträchtigte Connies Motivation. Aufgrund ihrer großen Probleme mit dem Stuhlgang und ihrer Erfahrungen mit den geplatzten Ballons wurde beschlossen, stattdessen Abführmittel zu verabreichen und später ein Stoma zu legen.

Während Connie auf die Stomaoperation wartete, benutzte sie jeden Tag einen Analplug. Dieser bot etwas Sicherheit - sie wagte es im Meer schwimmen zu gehen und schaffte den Alltag ziemlich gut. Die meiste Zeit ihres Lebens war Connie zweimal in der Woche schwimmen gegangen, und es fiel ihr schwer, kein Bad zu nehmen, da die Gefahr bestand, dass Exkremente austraten.

Freude pur, wenn es funktioniert

Eines Tages kontaktierte das Krankenhaus in Hornbæk Connie und teilte ihr mit, dass ein neues System für TAI verfügbar sei. Das Krankenhaus fragte Connie, ob sie dies testen wolle, bevor sie die umfangreiche Stomaoperation durchführte. Connie vereinbarte sofort einen Termin in der Klinik, wo sie in der Verwendung des neuen TAI-Systems geschult wurde. Connie fuhr am selben Tag nach Hause, nachdem sie das System mit guten Ergebnissen getestet hatte. Dies schien für sie die richtige Lösung zu sein.

Connie sagt:

Das Durchführen von TAI kann anfangs eine Herausforderung sein, aber es hilft sehr beim Entleeren meines Darms - und das Gerät ist so einfach zu bedienen!

Kein Problem im Urlaub

Connie verwendet TAI jeden Tag und es dauert dreißig bis fünfundvierzig Minuten von Anfang bis Ende, einschließlich der Montage des Systems, der Irrigation und der Reinigung des Geräts nach dem Gebrauch.

Seitdem Connie sich mit dem neuen TAI-System vertraut gemacht hat, ist sie in den Urlaub gefahren und ist auch wieder zum Schwimmen in den Pool gegangen. Zu wissen, dass dabei keine Unfälle passieren können, hat Connie einen immensen Seelenfrieden gegeben, und sie hat die Aktivitäten in ihrem Leben, die sie zuvor genossen hat, wieder aufgenommen.

Gib dem Ganzen etwas Zeit

Connie findet es wunderbar, im Urlaub die einfachen Dinge tun zu können, die andere Menschen auch tun - wie mit ihrem Mann zu Mittag zu essen und nach Belieben einen Ausflug ins Badezimmer zu machen, um TAI durchzuführen...

Sie hat das Gefühl, dass sie dank der Therapie mit TAI ihre bisherige Lebensqualität wiedererlangt hat. Sie würde definitiv auch anderen Betroffenen empfehlen, TAI zu verwenden:

 

Mein wichtigster Rat: Gib dem Ganzen etwas Zeit - aber am Ende wird alles gut!

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Themen: Transanale Irrigation (TAI), Mutmachgeschichten, Darmmanagement, Anwenderstory