Unabhängig dank intermittierender Katheterisierung (IK) und transanaler Irrigation (TAI)

Gepostet von Mareike Lemme, 22.09.2021 08:01:53

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Seit ihrem Motorradunfall ist Deboras einziger Wunsch, wieder selbstständig zu sein und an ihren Projekten weiterzuarbeiten. Sie stellte sich den lebensverändernden Umständen mit großer Entschlossenheit und begann bald, die Blasenentleerung mit IK (intermittierende Katheterisierung) und TAI (transanale Irrigation) zu erlernen. Debora erzählt uns von ihren Erfahrungen und wie sie es geschafft hat, ihr Leben umzukrempeln.debora-ok

2016 hatte Debora einen Motorradunfall, bei dem zwei Wirbel beschädigt wurden und der ihr Leben plötzlich radikal veränderte.

Nach der Reanimation wachte ich in Motta di Livenza auf. Von Anfang an habe ich aufgehört, darüber nachzudenken, wie es mir vorher ging; mein einziger Gedanke war, weiterzumachen und niemals den Glauben zu verlieren oder demoralisiert zu werden. Ich hatte keine Schwierigkeiten, um Hilfe zu bitten, wenn ich sie brauchte, im Gegenteil; es wurde normal, als wäre es schon immer so gewesen.

Während ihres Aufenthalts hat sie nie aufgehört, Pläne für die Zukunft zu schmieden:

Während ich im Krankenhaus im Bett lag, strahlte das Fernsehen eine Sondersendung über Australien aus, und ich sagte: ‚Herr Doktor, dort wird meine nächste Reise hingehen. Ich möchte wieder reisen.'

Von Anfang an widmete sich Debora mit ganzem Herzen ihrer Rehabilitation. Trotz des großen Aufwands schaffte sie es Tag für Tag immer wieder neue Fortschritte zu machen, immer mit dem Blick auf ihr ultimatives Ziel, wieder unabhängig zu werden. Schon bald praktizierte sie die intermittierende Katheterisierung und später die transanale Irrigation, um noch unabhängiger zu werden. Debora erzählt uns von ihrem Weg dorthin:

Gemeinsam mit den Pflegekräften der Abteilung und der Produktspezialistin Fabiola von Wellspect haben wir mit der TAI begonnen, eine innovative Therapielösung mit elektronischer Kontrolleinheit.

Am Anfang war es nicht einfach, ich musste die TAI alle zwei Tage durchführen, aber dies reichte nicht aus, ich konnte meinen Darm nicht vollständig entleeren. Das Darmmanagement war schwierig, und ich beschloss, aufzugeben. Ich habe mit dem Arzt darüber gesprochen, der meinen Therapieabbruch missbilligte und erklärte, dass es einige Zeit dauert, bis man die richtige Darmroutine für sich findet. Sogar die Produktspezialistin, die mich – vor allem in den ersten wichtigen Monaten – ständig unterstützte, riet mir, weiterzumachen, indem sie erklärte, dass die erste Phase für den Darm am wichtigsten ist, um sich anzupassen und dass viele Menschen die gleichen Schwierigkeiten haben. Also beschloss ich, es noch einmal zu versuchen und diesmal auf die Bedürfnisse meines Körpers zu hören. Dann fing ich an, die TAI jeden Tag durchzuführen und das war der Wendepunkt! Jetzt benutze ich jeden Morgen nach dem Frühstück Navina und möchte es nicht mehr missen. Es bedeutet, dass ich weiß, dass ich den ganzen Tag durchhalte, ohne mir Sorgen machen zu müssen, dass etwas Peinliches passiert.

 

 

Allen, die zum ersten Mal eine Irrigation durchführen, möchte ich eines sagen: Haben Sie keine Angst und lassen Sie sich nicht entmutigen. Zuerst konnte ich kein Wasser instillieren, der Ballon kam heraus oder ich konnte den Darm nicht entleeren. Jetzt passiert alles ganz automatisch und es wäre undenkbar für mich, die TAI nicht durchzuführen. Ich habe auch versucht, für die TAI ein manuelles Gerät zu verwenden, aber ich fühlte mich weniger sicher. Ich vertraue auf das elektronische System, denn wenn ich etwas falsch machen würde, stoppt das System automatisch. Eine letzte sehr wichtige Sache: Scheuen Sie sich nicht, die Produktspezialisten von Wellspect zu fragen, die Ihnen jederzeit zur Verfügung stehen.

Debora hat uns noch nicht erzählt, was aus ihren Reiseplänen wurde:

Ich war noch nicht in Australien - im Januar haben wir die Wärme der Malediven bevorzugt. Aber ich komme auch noch nach Australien!

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Themen: Intermittierende Selbstkatheterisierung (ISK), Transanale Irrigation (TAI), Mutmachgeschichten, Darmmanagement, Anwenderstory