Was ich als Paraathletin von einem Katheter erwarte

Gepostet von Wellspect HealthCare, 18.05.2022 08:00:00

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Als professionelle Rollstuhltennisspielerin ist die 32-jährige Österreicherin Tina Pesendorfer viel unterwegs. Mit einem vollen Trainings- und Turnierplan muss sich die Nr. 53 der Welt auf Training und Spiele konzentrieren. Zum Glück lenkt sie das Katheterisieren davon nicht mehr ab.AID0053374_Tina Pesendorfer-1

Für Tina begann Rollstuhltennis als Hobby, aber die Atmosphäre und Gemeinschaft mit anderen Rollstuhlfahrern, kombiniert mit ihrer Wettkampfnatur, führte dazu, dass Tina dem Sport immer mehr Zeit widmete. Allerdings erwies sich ihr Blasenmanagement als Hindernis, nicht nur während des Trainings, sondern auch in ihrem sozialen Leben.

Beginn der intermittierenden Katheterisierung

Ich kann mich noch daran erinnern: Am Anfang habe ich ewig gebraucht, sagt sie. Meine Freunde mussten immer lange auf mich warten, wenn wir irgendwo unterwegs waren. Aber heute geht es sehr schnell.

Tina erlitt 2007 einen Freizeitunfall und ist seither auf Einmalkatheter angewiesen: „Auf der Reha-Station hat man mir gezeigt, wie es geht. Da ich eine komplette Querschnittlähmung habe, war klar, dass es nur so bei mir funktionieren kann."

Jetzt denke ich nicht mehr so viel darüber nach, es ist zum Alltag geworden.

Und Tina fährt fort: Am Anfang war es sehr seltsam für mich. Ich habe kein Gefühl, auf die Toilette gehen zu müssen. Ich muss mir also bewusst sein: Was trinke ich, wie viel trinke ich, wann war ich das letzte Mal auf der Toilette? Das war etwas mühsam. Jetzt denke ich nicht einmal mehr so viel darüber nach, es ist zum Alltag geworden.

Ihr Tipp für jemanden, der mit der Katheterisierung beginnt, ist Geduld. Mit Routine und Zeit werde es leichter, sagt die 32-Jährige, die auch aufgrund ihrer Rollstuhltennis-Karriere weiß: „Übung macht den Meister!“

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LoFric Katheter sind einfach zu verwenden – sie unterstützen ihren Lebensstil und ihr Training. „Er ist diskret und kompakt”, sagt sie. Besonders auf Reisen nimmt sie gerne den LoFric Elle mit, den ersten intermittierenden Katheter mit L-förmigem Griff.

„Je weniger Gepäck ich benötige, desto besser. Ich habe ihn immer dabei, daher gefällt mir, dass LoFric Elle klein und handlich ist. Der Katheter sollte der kleinste Gegenstand sein, den ich einpacke.“

Tina konzentriert sich nun auf kommende Ereignisse: Das große Ziel ist die Teilnahme an den Paralympics. "Ich hoffe natürlich, dass sie 2024 in Paris stattfnden!"

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Text: Lennart Nickel lennart_nickel@yahoo.de Photocredit: Chris Guetl | Todd Trapani

Themen: Mutmachgeschichten, neurogene Blase, Blasenmanagement, Paralympics, Querschnittlähmung, Intermittierende Katheterisierung (IK), Parasport